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NATIONALPARKS
Der Grundgedanke der Nationalparks ist die Erhaltung außergewöhnlicher Landschaften und historischer Stätten. Bereits Ende des 19 Jh. wurde der Yellowstone zum ersten US-Nationalpark erklärt. 1916 wurde dann der "National Park Service" ins Leben gerufen. Ihm unterstehen aber nicht nur die Nationalparks, sondern auch die meisten "National Recreation Areas", "National Monuments" und "National Historic Sites". Die meisten Nationalparks umfassen mehr oder weniger große Gebiete, die neben ihren Hauptattraktionen auch weitläufiges Hinterland mit großzügig angelegten Wanderrouten bieten.Viele Nationalparks lassen sich ohne eigenes Fahrzeug nur schlecht erreichen, da sie oftmals abseits des Bus- und Schienennetzes liegen. Nahezu alle Nationalparks verlangen Eintritt der bis zu $20 je PKW / Kleinbus betragen kann. Plant man die Besichtigung mehrerer Parks, rentiert sich sehr schnell die Anschaffung des "National Park Passport" (ca. $50) oder des "Golden Eagle Passport" (ca. $65), der auch den kostenlosen Zugang zu einigen weiteren Sehenswürdigkeiten bietet. Beide können bei der Einfahrt oder im Besucherzentrum (sofern vorhanden) aller Nationalparks und Nationalmonumente erworben werden und haben eine Gültigkeit von 12 Monaten ab dem AUSSTELLUNGSMONAT. Im Eintritt in den Park ist i. A. eine allgemeine Informationsbroschüre mit Detailkarte des Parks enthalten (bei Einfahrt in den Park ruhig nachfragen, falls dergleichen nicht automatisch angeboten wird). Die Parkranger sind einerseits Aufsichtspersonen mit Polizeibefugnis, andererseits aber auch Spezialisten für Natur und Geschichte. Oftmals bieten Sie den Besuchern Wanderungen an, an denen man i.d.R. kostenlos teilnehmen kann. Top of Page Gästebuch |
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NATUR UND
WANDERN
Neben den allgemeinen Sehenswürdigkeiten bieten praktisch alle Parks die Möglichkeit ausgiebiger Wanderungen. Von gut ausgebauten Wanderwegen bis hin zu kaum gekennzeichneten Wildnispfaden findet der "Hiker" alles, was das Herz begehrt. Die Wanderwege sind i. A. gut ausgeschildert. Informationen zu der Länge, dem Schwierigkeitsgrad und weitere nützliche Informationen findet man am "Trail Head", sofern man nicht bereits bei der Einfahrt in den Park detailliertes Karten- und Informationsmaterial erhalten hat.Neben kurzen Wanderwegen gibt es auch "Trails" für Mehrtageswanderungen, die den "Backpacker" interessieren dürften. Auf diesen Trails finden sich in regelmäßigen Abständen kleine "Campgrounds" zum Übernachten. Für solch eine "Backpack Tour" benötigt man eine Erlaubnis, die kostenlos in den Büros der Parks erhältlich ist.Die absolute Krone des "Backpacking" stellen die "Long Distance Trails" dar, die sich übere mehrere tausend Kilometer erstrecken können. Die populärsten hierunter sind wohl der "Pacific Crest National Scenic Trail" von der kannadischen Grenze nach Mexico, entlang (und durch) die Kaskaden und die Sierra Nevada, der "John Muir Trail" mit seinen Schwerpunkten im "Yosemite" und "Sequoia/Kingscanyon" sowie der "Oregon's Coast Trail" entlang der Küste des gleichnamigen Staates. Auf vielen dieser Trails bietet sich alternativ zum Wandern die Möglichkeit des "Mountain Biking" oder des "Horse Back Riding" an. Top of Page Gästebuch |
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KUNST,
KULTUR UND GESCHICHTE
Neben den zahlreichen Möglichkeiten für ausgedehnte Outdoor Aktivitäten bieten die USA durchaus auch einige interressante Möglichkeiten sich mit der Kultur und Geschichte der "Neuen Welt" auseinanderzusetzen. Museen finden sich oft noch in den kleinsten Städten, teilweise auf durchaus hohem Niveau. Sehr gute Museen der unterschiedlichsten Richtungen findet man insbesondere in Städten wie Los Angeles, San Francisco, Denver, Santa Fe, Tucson, Phoenix oder San Diego. Top of Page Gästebuch |
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INDIVIDUALREISEN
Für den individual reisenden Amerikatouristen stellt sich wohl zuerst die Frage des Fortbewegungsmittels. Insbesondere, wenn man mit mehreren Personen unterwegs ist, stellt der Miet-PKW die günstigste und natürlich auch unabhängigste Möglichkeit der Fortbewegung in den USA dar. Viele der Sehenswürdigkeiten lassen sich ohne PKW nur schwer oder gar nicht erreichen. Hat man sich für den PKW entschieden ist zu überlegen, ob man sich für den klassischen PKW mit Übernachtung im Motel oder aber für ein Campmobil entscheidet. Da die Stellplatzgebühren für Camper auf gut ausgebauten Anlagen (mit entsprechenden Sanitär- und Versorgungseinrichtungen) nicht deutlich unter den Preisen für mitellklassige Motels liegen, sind die Finanzen mit Sicherheit keine Entscheidungsgrundlage. Für den Camper mag zwar im ersten Augenblick die größere Flexibilität bei der Wahl des Übernachtungsortes sprechen, doch sollte man hierbei die entsprechenden Rüstzeiten berücksichtigen, die einen schnell 2 - 3 Stunden täglich kosten können, in denen man mit dem PKW bereits 150 - 200 mi. zurückgelegt haben kann. Außerdem spricht bei einem üblicherweise zulässigen Gepäck von bis zu 35 kg auf Transatlantikflügen nichts gegen die Mitnahme eines Zeltes, so daß auch der PKW-Reisende ab und an auf die alternative Übernachtung auf einem Campground zurückgreifen kann.Reisen mit Bussen oder Bahnen in den USA ist zwar prinzipiell möglich, aber auf Grund der Tatsache, daß auch Greyhound und die großen Bahnlinien viele der Sehenswürdigkeiten nicht direkt anfahren, nur für den Liebhaber derartiger Fortbewegungsmittel geeignet. Um die Sehenswürdigkeiten trotzdem zu erreichen sollte der Bus- oder Bahnreisende dementsprechend ausreichend Zeit für seinen Trip einplanen. Top of Page Gästebuch |
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ROUTENPLANUNG
Bei der Planung der Route sollte man immer die enorme Ausdehnung der USA vor Augen haben. Leicht übernimmt man sich mit seinem Programm, so daß die Reise zu einer einzigen Hetzjagd von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit wird, die keine Zeit für ausgiebige Besichtigungen und Unternehmungen mehr läßt. Bei Fahrt mit einem PKW oder Camper sollte das Tageslimit im Schnitt bei nicht mehr als 250 km liegen. Bei einer 3-wöchigen Rundreise (kürzer Reisen machen auf Grund der hohen Flugkosten kaum einen Sinn), sollte die Gesamtroute also ca. 5000 km nicht überschreiten. Hält man sich an diese Vorgaben, ist ein entspannter Urlaub möglich, der auch Spielraum für nicht eingeplante Attraktionen - derer vielen man auf seiner Reise zwangsläufig begegnen wird - bietet. Bei der Reiseplanung sollte man bedenken, daß im Westen der USA aufgrund der geographischen Lage (Los Angeles liegt auf nordafrikanischer Breite) die Abenddämmerung weitaus früher als bei uns einsetzt. Neben der eigentlichen Route spielt der Zeitraum der Reise eine wesentliche Rolle für einen gelungenen Urlaub. Einerseits sollte der Zeitraum von den Zielen und Wünschen abhängig gemacht werden (hohe Temperaturen in den Wüstenstaaten, Indian Summer, Wintereinbrüche in den Gebiergsparks, etc.). Andererseits sollte man auch die Feriensaison in den USA nicht aus den Augen lassen, da in dieser die Parks und Sehenswürdigkeiten natürlich besonders stark frequentiert sind. Zum Glück für den Reisenden Europäer ist die eigentliche Feriensaison in den USA recht kurz. Obwohl in den USA die drei Monate von "Memorial Day" (Ende Mai) bis "Labor Day" (Anfang September) offiziell als Hauptsaison gelten, beginnt der große Reiseboom in den USA normalerweise erst im Juli und ebbt bereits Mitte August wieder ab. Im übrigen gelten in den USA andere Definitonen von überfüllt, als in Europa. Selbst in der Hochsaison sind Staus in den Weststaaten eine absolute Rarität (genauso wie hoffnungslos überfüllte Strände oder dergleichen). Top of Page |
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KLIMA
Wie bereits erwähnt, sollte bei der terminlichen Planung der Reise das Klima berücksichtigt werden. In den Monaten Juni, Juli, August erreichen die Temperaturen in den Wüstengebieten von Arizona, Utah und Nevada leicht Werte von 45 °C und darüber. Im Death Valley werden in den Monaten des Hochsommers oftmals weit über 50 °C erreicht. Bei diesen Werten versagen auch die besten Klimaanlagen durchaus mal ihren Dienst. In den Gebirgsgebieten der Sierra Nevada, der Kaskaden oder der Rocky Mountains muß man bis in den Mai und schon ab September wieder mit gesperrten Strassen und Pässen rechnen, so daß die Einfahrt in viele Parks nur bedingt oder gar nicht möglich ist. Top of Page Gästebuch |
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PASS,
VISUM UND FÜHRERSCHEIN
Schon anfang der achtziger Jahre wurde der Visumzwang für Deutsche, Schweizer, Österreicher und andere Europäer aufgehoben. Nach wie vor gelten aber einige Voraussetzungen für die Einreise in die USA ohne Visum: - Aufenthalt in den USA erfolgt besuchsweise. - Aufenthalt in den USA dauert max 90 Tage. - Ein Ticket mit reserviertem Rückflug innerhalb dieser Frist liegt vor. Erfüllt man diese Bedingungen, genügt für die Einreise in die USA ein Reisepass, dessen Gültigkeit min. 3 Monate über den Tag der Einreise hinaus reicht. Die Verantwortung für die Einhaltung dieser Vorschriften haben die USA faktisch den Fluggesellschaften übertragen, so dass diese bereits beim einchecken die Gültigkeit des Reisepasses und das Vorhandensein des Rückflugtickets überprüfen. Trotzdem muß sich der Einresende in den USA einer weiteren Kontrolle unterziehen, bei der er i. d. R. ohne weitere Probleme den Einreisestempel für 90 Tage erhält. Wer o. g. Bedingungen nicht erfüllt benötigt auf jeden Fall ein Visum, das gegen eine Gebühr von ca. 50 Euro in den amerikanischen Konsulaten in Berlin und Frankfurt ausgestellt wird. Das benötigte Antragsformular steht im Internet unter www.usembassy.de zum Herunterladen bereit. Der ausgefüllte Antrag, Photo, Pass und evtl. Unterlagen sind - unter Beifügung eines ausreichend frankierten Rückumschlages - an das zuständige Konsulat zu schicken (trotz des sensiblen Inhalts AUF KEINEN FALL als Einschreiben). Zuständig für Norddeutsche und neue Bundesländer: Konsularabteilung der US-Botschaft in Berlin Clayalle 170 14195 Berlin Zuständig für Hessen, NRW und Süddeutsche Bundesländer: Generalkonsulat Frankfurt Siesmayerstr. 21 60323 Frankfurt Die Bearbeitungsdauer liegt in Deutschland bei ca. 2 -3 Wochen. Alle Touristen, ob mit oder ohne Visum müssen bei der Einreise ein Einreiseformular ausfüllen. Der untere Abschnitt dieses Formulars (Departure Record) wird mit Ein- und spätestem Ausreisedatum versehen und in den Pass gelegt. Bei Ausreise wird der departure record wieder entnommen. Die Einreiseformulare werden i. d. R. im Flugzeug verteilt, das Personal steht bei Unklarheiten i. A. beratend zur Seite. In Nordamerika genügt offiziell der nationale Führerschein. Da die Vorstellungen des ein oder ander Sheriffs von den Regierungsabkommen abweichen, sollte man einen internationalen Führerschein dabei haben. Dies gilt insbesondere, falls man im Besitz eines alten (grauen) Führerscheins ist. Mit den neueren (rosa) oder EU-Führerscheinen sind im Allgemeinen auch ohne internationalen Führerschein keine Schwierigkeiten zu erwarten. Top of Page Gästebuch |
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VERSICHERUNG
Ärztliche Versorgung und Krankenhausaufenthalte sind in Amerika sehr teuer. Nur einzelne Privatversicherer bieten Ihren Versicherten weltweiten Vollschutz. Daher empfiehlt es sich dringends vor Reiseantritt mit dem Krankenversicherer den Umfang des Auslandsschutzes in Amerika abzuklären und ggf. eine Auslandskrankenversicherung abzuschliessen, um nicht auf etwaigen Behandlungskosten sitzen zu bleiben. Tipp: Kreditkartenunternehmen und Automobilclubs offerieren ihren Mitgliedern durchweg Vorzugstarife beim Auslandsversicherungsschutz. In den "Luxusversionen" einiger Kreditkarten ist ein befristeter Versicherungsschutz für Auslandsreisen bereits enthalten. Vor dem Abschluss spezieller Reiseunfall- und Reisehaftpflichtversicherungen ist zu prüfen, ob die bereits vorhandenen Verträge auch außerhalb Europas Deckung bieten. Über den Nutzen der im Allgemeinen recht teueren Reisegepäckversicherungen lässt sich streiten.Vor dem Abschluß solcher Versicherungen sollte das "Kleingedruckte" auf jeden Fall genau überprüft werden. So gilt Camping aus Sicht der Versicherer als ein besonders riskantes Unternehmen und ist deshalb oft vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Wertsachen sind im Allgemeinen nur begrenzt gedeckt. Die Preise für Reise-Rücktrittskosten-Versicherungen sind im Allgemeinen recht erträglich. Daher sollte man auf eine solche Versicherung - insbesondere im Fall langfristiger Vorbuchungen - nicht verzichten. Versicherungspakete, die unter anderem auch in Reisebüros angeboten werden, sind vor Abschluß genauestens bezüglich ihrer Einzelleistungen zu Prüfen. Werden alle beinhalteten Einzelleistungen gebraucht? Sind diverse Einzelleistungen bereits anderweitig abgesichert? Top of Page Gästebuch |
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MONITÄRES
Eine Reise in die USA ohne Kreditkarte ist zwar entgegen der landläufigen Meinung noch möglich, aber doch mit diversen Eischränkungen und Problemen verbunden. Ohne "Plastikgeld" erweckt man in den USA schnell den Eindruck, nicht Kreditwürdig zu sein. Bei vielen Gelegenheiten (Hotel/Motel/Mietwagen) wird Barzahlung nur wiederwillig oder sogar überhaupt nicht akzeptiert. Falls nicht bereits vorhanden, ist vor Reiseantritt die Anschaffung einer Kreditkarte unbedingt zu empfehlen.Fast überall in den USA werden folgende "große" Kreditkarten akzeptiert: American Express Diners Club Visa Mastercard Neben der Kreditkarte kann es durchaus sinnvoll sein, einen gewissen (nach eigenem Ermessen) Betrag in Traveller Cheques mitzunehmen. Ob auch Bargeld (in Form von US-Dollar) erforderlich ist, hängt von persönlichen Gewohnheiten und Erwägungen ab. Der Betrag sollte aber keinesfalls zu groß sein, da ein Ersatz im Verlustfall praktisch ausgeschlossen ist. Top of Page Gästebuch |
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FLUG
Bei der Vielzahl an europäischen und amerikanischen Airlines, die Flüge in die USA anbieten, ist der Preisvergleich zwar Mühevoll, aber auch sehr oft Lohnenswert. Prinzipiell ist zwischen Charter- und Linienflügen zu Unterscheiden. Bei erstgenannten ist die Buchung des Rückfluges im Allgemeinen an die Buchung des Hinfluges gekoppelt. Ein Charterflug ist daher nur möglich, wenn Reisetermin und Reisedauer schon vor Antritt exakt feststehen. Camper sollten ausserdem berücksichtigen, das bei diversen Chartergesellschaften ein relativ niedriges Limit bei dem Gewicht des Gepäcks besteht. Übergewicht ist dann mit nicht unerheblichen Zusatzkosten Verbunden. Viele Fluggesellschaften bieten kostengünstige Kombinationen aus Linienflug und Mietwagen an. Näher Informationen und Preisangebote finden sich in jedem Reisebüro. Bei der Onlinebuchung im Internet sollten folgende Punkte unbedingt beachtet werden: - Nur bei Inlands-Internetagenturen kann man sich im Streitfall auf Inlandsrecht berufen. - Nur bei Zahlung gegen schriftliche Rechnung besitzt man einen detaillierten, überprüfbaren Buchungsnachweis. - Nur wenn die Internetagentur eine Telefonnummer angibt, erreicht man bei Problemen oder Rückfragen einen konkreten Ansprechpartner. Tipp: Beachten Sie bei der terminlichen Planung Ihrer Reise, das Flugpreise "unter der Woche" oftmals deutlich niedriger sind, als an bzw. kurz vor den Wochenenden. Top of Page Gästebuch |
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MIETWAGEN
/ CAMPER
Voraussetzung für die Wagenmiete ist in ganz Nordamerika fast ausnahmslos, daß der Fahrer das 21. Lebensjahr vollendet hat. Fahrer unter 25 Jahren zahlen in der Regel einen Aufpreis. Fahrer unter 21 Jahren sollten Ihr Glück bei Alamo oder Budget probieren. Große Unterschiede bei den Preisen existieren im Allgemeinen nicht. Vergleicht man die Mietgebühren für Camper und Stellplätze mit den Gebühren für "normale" Mietwagen, stellt man fest, daß der Camper gegenüber der Kombination Mietwagen und Motel keine großen preislichen Vorteile bietet. Das finanzielle kann also nicht als Entscheidungskriterium für Mietwagen oder Camper herangezogen werden. Neben den persönlichen Neigungen und vorlieben sollten folgende Überlegungen bei der Wahl des Transportmittels berücksichtigt werden: - Camper bedeuten größere Zeitverluste als Mietwagen und Motel, da z.B. die Morgentoilette und Frühstück vergleichsweise zeitaufwendig sind. - Mietwagen bieten bei der Wahl des Übernachtungsortes eine geringere Flexibilität als Camper. Tipp: Wenn Sie sich für einen Mietwagen entscheiden, sollten sie die Mitnahme eines Zeltes erwägen. Diese Variante bietet den Vorteil der Zeitersparnis und eine große Flexibilität bei der Wahl des Übernachtungsortes. Die meisten großen Mietwagenfirmen finden Sie auch im Internet: Alamo Avis Budget Hertz Sixt Fahrten nach Kanada sind bei allen Mietwagen erlaubt, aber Teilweise mit Einschränkungen und Zusatzkosten verbunden. Abstecher nach Mexiko sind bei den großen Vermietern nur teilweise gestattet und mit Restriktionenen (und Extrakosten) verbunden. Tipp: Ist der Abgabeort des Mietfahrzeuges nicht mit dem Übernahmeort identisch, muß Einwegmiete immer ausdrücklich angefordert und bestätigt werden. Top of Page Gästebuch |
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EISENBAHN
Da das Eisenbahnnetz in den USA mehr und mehr an Bedeutung verliert, ist die Bahnreise durch die USA mit skepsis zu betrachten. Trotzdem können personliche Argumente für eine Bahnreise sprechen. Informationen zu Preisen und Streckennetzen sind z.B. bei der Dachorganisation amerikanischer Eisenbahngesellschaften AMTRAK erhältlich. Top of Page Gästebuch |
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IN DEN
VEREINIGTEN STAATEN
Amerikaner begegnen Fremden im Allgemeinen mit großer Offenheit, Freundlichkeit und - im Bedarfsfall - Hilfsbereitschaft. Fast nie werden sie es in Geschäften / bei Dienstleistern mit schlechtgelaunten oder gleichgültigen Bediensteten zu tun bekommen. Das entspannte Miteinander der Amerikaner ist eine der vielen angenehmen Erfahrungen einer USA-Reise. Erkennt der Amerikaner in seinem Gegenüber einen Deutschen, so schlägt diesem gelegentlich unerwartete Herzlichkeit entgegen. Der Gesprächspartner war vor Jahren in "Good old Germany" stationiert, ist mit einer Deutschen verheiratet oder verschwägert, erinnert sich gerne an den Großvater deutschen Namens oder ähnliches. Amerikaner sind sehr Kontaktfreudig. Deshalb sind auch nach kurzer, oberflächlicher Bekanntschaft Einladungen zu einem Bier, Essen, einer Party oder gar einer Übernachtung nicht unüblich. Sofern Zeit und Lust vorhanden sind, sollte man keine Hemmungen haben, derartige Einladungen anzunehmen. Im Gegensatz zu "dem Deutschen", der derlei Enladungen oft nur als Höflichkeitsfloskel ausspricht, meint der Amerikaner was er sagt. Wird eine Einladung ausgesprochen, ist man freundlich empfangener Gast! Wie verhält man sich nun als solcher? Bei einer Einladung auf einen Drink genügt die persönliche Ungezwungenheit als Mitbringsel. Bei der Einladung zum Essen oder einer Party wird sich der Gastgeber bei Überreichung von Blumen oder eines kleinen Präsents auserordentlich entzückt zeigen. Beides ist in Amerika unüblich und wird dem Gast als "good european style" ausgesprochen positiv angerechnet. Nur bei sehr speziellen Anlässen braucht man sich Gedanken über passende Garderobe zu machen. Bei der Begrüßung gibt man sich ungezwungen und tauscht Floskeln wie "How do you do?" aus, ohne daruf eine ausführliche Entgegnung zu erwarten. Sofern nicht bereits geschehen, wird spätestens jetzt der Vorname erfragt. Auch die Vorstellung und Anrede der Gäste und Gastgeber erfolgt im Allgemeinen mit Vornamen. Selten steht der gedeckte Tisch bei Ankunft der Gäste schon bereit. Vielmehr integriert man die Gäste einfach in den üblichen Tagesablauf der Familie. Ist das Essen dann aufgetragen, wird nicht auf "richtiges Benehmen" bei Tisch geachtet. Jeder ißt mehr oder weniger, wie es im paßt. Wesentlich ist, daß es schmeckt. Im Verlauf des Abends als Gast und auch bei anderen Gelegenheiten wird schnell die Frage auftauchen "How do you like america?" Jeder Amerikaner wird begeistert sein, wenn man - ohne unehrlich zu sein - seine Begeisterung über die Dinge äußert, die einem gut gefallen haben. Bevor kritischer Äußerungen auf den Tisch kommen könnten, ist dann meist auch schon wieder das Thema gewechselt. Zwar bestätigt man so vielleicht wiederwillig die vorherrschende Meinung über Amerika als "most wonderful country in the world", aber darüber läßt sich ohnehin nicht diskutieren. Mit Kritik an amerikanischer Politik oder amerikanischen Institutionen macht man sich schnell unbeliebt. Amerikaner sind in dieser Hinsicht sehr empfindlich und fühlen sich von Europäern politisch oft mißverstanden. Kritik ist - wenn überhaupt - nur dann angebracht, wenn der Amerikaner selber ein kritische Einstellung durchscheinen läßt. Aus Einladungen ergeben sich oft weitere direkte oder indirekte Kontakte. Oft werden dem Gast Adressen von Freunden und Bekannten mitgegeben. Der Aufforderung, diese zu Besuchen, darf man durchaus nachkommen. Bei einem Anruf vorab (auf jeden Fall erforderlich), genügt der Hinweis auf die Empfehlung der "gemeinsamen Freunde". Der Amerikaner läßt es sich nicht nehmen, dem neuen Bekannten gute Tips für Sehenswürdigkeiten zu geben. Bewertungsmaßstäbe von Amerikanern unterscheiden sich allerdings deutlich von den unseren. Superlative wie "breathtaking", "overwhelming", "awe inspiring" (atemberaubend, überwältigend, Ehrfurcht einflößend) sind daher auch für vergleichsweise eher unspektakuläre Ziele schnell zur Hand und somit mit Vorsicht zu genießen. Top of Page Gästebuch |